08 Nov. Einzelbegleitung mit Tanja Schmidt
Traumasensible 1:1-Begleitung bei Sucht, innerem Druck und Kompensation
Manche Muster lassen sich nicht einfach ablegen. Nicht, weil Menschen uneinsichtig oder unwillig sind, sondern weil ihr Nervensystem lange gelernt hat, auf bestimmte Weise mit innerem Druck umzugehen.
Viele der Menschen, die zu mir kommen, haben bereits viel verstanden. Sie wissen, woher ihre Themen kommen. Und trotzdem bleibt innerlich etwas angespannt, leer oder festgefahren.
Diese Begleitung richtet sich an Menschen, die genau an diesem Punkt stehen.
Worum es in dieser Begleitung geht
Sucht- und Kompensationsmuster sind aus meiner Sicht keine Zeichen von Schwäche oder mangelnder Disziplin.
Sehr häufig sind sie Anpassungsleistungen – Strategien, um Überforderung, innere Leere, Angst oder Schmerz überhaupt regulieren zu können.
In der Einzelbegleitung geht es nicht darum,
- Verhalten zu kontrollieren
- etwas „wegzumachen“
- oder sich weiter unter Druck zu setzen
Es geht darum,
- das eigene Nervensystem zu verstehen
- innere Zusammenhänge würdig einzuordnen
- und schrittweise mehr Sicherheit aufzubauen
damit bestimmte Strategien nicht mehr notwendig sind.
Wie ich arbeite
Meine Arbeit ist:
- traumasensibel
- beziehungsorientiert
- nervensystembasiert
Das bedeutet: Wir gehen in einem Tempo, das für dein System stimmig ist.
Es gibt keine Vorgaben, keinen Leistungsanspruch und keinen Druck, „etwas erreichen zu müssen“.
Veränderung entsteht hier nicht durch Konfrontation, sondern durch Verstehen, Beziehung und innere Sicherheit.
Für wen diese Begleitung gedacht ist
Diese Einzelbegleitung ist geeignet für Menschen,
- die mit Sucht- oder Kompensationsmustern leben
(z. B. Essen, Alkohol, Arbeit, Kontrolle, Rückzug) - die viel reflektiert haben
- und spüren, dass sie das innerlich nicht allein halten können
- die bereit sind, sich verbindlich begleiten zu lassen
Für wen sie nicht geeignet ist
Diese Arbeit ist nicht passend, wenn du:
- schnelle Lösungen erwartest
- dein Verhalten „optimieren“ möchtest
- reine Willenskraft- oder Disziplinansätze suchst
- keine Beziehung in den Prozess einbeziehen willst
Der Rahmen
- traumasensible 1:1-Begleitung
- geschützter, vertraulicher Raum
- Termine und Frequenz individuell abgestimmt
- Dauer der Begleitung nach gemeinsamer Klärung
Details besprechen wir persönlich.
Meine Haltung
Ich arbeite nicht daran, Menschen zu reparieren. Ich arbeite mit dem, was sich aus guten Gründen entwickelt hat.
Sucht ist für mich kein moralisches Thema sondern ein Hinweis auf inneren Schmerz und fehlende Regulation.
Veränderung beginnt dort, wo Menschen sich nicht länger bekämpfen müssen und ihr Erleben in Beziehung gehalten werden kann.
Wenn du dir vorab Orientierung wünschst
Ich stelle einen kostenlosen Impuls zur Verfügung in dem ich meine Arbeitsweise
und die traumasensible Sicht auf Sucht und Nervensystem erläutere.
Anfrage
Wenn du spürst, dass diese Form der Begleitung für dich stimmig sein könnte,
kannst du dich gern bei mir melden.
Eine Anfrage ist kein Versprechen und keine Verpflichtung.
Sie ist ein erster Kontakt, um gemeinsam zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.
Tanja Schmidt
Traumasensible Einzelbegleitung
Compassionate Inquiry · Nervensystem · Beziehung
